 |
 |
|
N e u i m Q u a r t i e r :
|
 |
 |
|
Autorentreff in der
|
 |
 |
|
Ein Diskussions- und Veransaltungsforum für Interessierte.
|
 |
 |
|
Cover und Buchblock: Kathrin Sachs Nur n. ü. d. Herausgeberber zu beziehen
|
|
|
|
 |
 |
 |
|
NEU ! Fredo kommentiert Gott und Welt
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Ich freue mich, einen Mann aus dem Volk vor- stellen zu dürfen: F R E D O F R I S C H E R . An der Seite von F R I D A , seine Frau, wird er zu politischen, sozialen und kulturellen Anlässen Stellung beziehen. Zwei Zeitgenossen mit Lebenserfahrung. Er trägt in der Früh die Zeitung aus, Frida arbeitet in der Schnapsfabrik ab 4 Uhr morgens als Putzfrau auf 400-Euro-Basis. Fredos Problem mit ihr: Sie glaubt jedem Moderator im Fernsehen so gut wie alles. Heute:
|
|
|
 |
 |
|
Eine wahrhaft frohe Botschaft 21.12.11
|
 |
 |
|
Liebe Leser, heute, zur Weihnachtszeit, will ich mal als kleinen extremen Neujahrs- oder Weihnachtsgruß von einer wahrhaftig frohen Botschaft berichten. Nämlich davon, dass meine Frida zum ersten Mal seit vielen Jahren von ihrer Weihnachtsfeier aus der Schnapsfabrik heil nach Hause gekommen ist. Doch warum ist sie trotz weihnachtlichem Jauchzen im Kreise ihrer Putzkolonne dieses Mal unversehrt geblieben? Man mag es kaum glauben, aber ihre Gesundheit verdankt sie der heiligen Ökologie. Ja, verehrte Leser, Sie haben richtig gelesen: Fridas Unversehrtheit ist das Ergebnis der grünen, der moralapostelischen Lust, einer extrem großen Kunst, teure Energie einzusparen, genauer gesagt: wegen der Eiskunst oder besser: wegen Kunsteis! Weiter lesen Sie hier. - Vorherige Beiträge
|
 |
 |
|
Wo der Balkon zur Bühne wurde
|
 |
 |
|
Dulsberger KulturMosaik 2010. Aboreas war dabei. Als Stadtteilbeobachter Lothar Leise gibt er über 30 “Medienvertretern” ein Interview über die Entdeckung einer Mineralwasserquelle direkt unter dem Dulsberg. Er sieht sich schon als zukünftiger Kurdirektor ... Mehr darüber hier.
|
 |
 |
|
Wie es heißt, droht der Dulsberger Frohbotschafts- kirche der Abriss. Angeblich bestünde ein Renovierungsverzug, der nicht mehr aufzuholen wäre. Ohne die Frohbotschaftskirche wäre unser Stadtteil so gut wie enthauptet.
|
 |
Eine Elbphilharmonie für alle 12. 03. 11
|
 |
 |
|
Alles redet über die geniale, im Bau befindliche Hamburger Elbphilharmonie, Die meisten meckern wie die Ziegen und versuchen glauben zu machen, dass eine Einsparung der Kosten zu mehr Futter für alle, also zur allgemeinen Wohlfahrt führen würde. Doch wenn man fragt, ob sie glauben, dass das eingesparte Geld tatsächlich für soziale Zwecke zur Verfügung stünde, bekommt man zumeist keine Antwort. Achselzucken allenthalben. Inzwischen haben einige, die sonst gern fürs “Verge- sellschaften” sind, eine Privatisierung gefordert. Fordern wir doch einfach eine 4-wöchige Nutzung der Philharmonie während der Sommerferien für Amateur- und Stadtteilinitiativen: Aufführungen, Konzerte, Lesungen, Kulturmärkte und dergleichen. Warum eigentlich nicht, Herr Scholz?
|
|
|
 |
 |
|
|
Theorie, Analyse, Hintergrund
|
|
|
|
|
 |
Was ist Satire
|
 |
 |
|
Immer mal wieder stellt sich in der kritischen Diskussion die Frage, wodurch sich eigentlich Satire definiert.
|
 |
 |
|
Für alle Interessierten hier nun eine Reihe von Thesen (Aufgeschrieben in den 80er Jahren. Anlass: Hauptseminar „Annäherung an das Komische im Film“ im Fachbereich Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg):
|
 |
 |
|
„1) Der Autor greift einzelne, ihm besonders wichtig erscheinende Züge der Wirklichkeit heraus und hebt sie durch Übertreibung hervor. 2.) Grundlage der satirischen Darstellung ist eine Haltung des Angriffs, der scharfen Kritik gegenüber dem Gegenstand der Darstellung, eine Haltung, die bis zum Hass gehen kann. 3) Die Kritik des mit satirischen Mitteln Dargestellten wird nicht explizit ausformuliert, sondern indirekt gestaltet und bedarf einer interpretierenden Denk- leistung des Lesers. 4) Die Satire gibt den dargestellten Weiter
|
|
|
|
 |
 |
|
Prosa, Gedichte L i t e r a t u r
|
|
 |
 |
|
Die Kurzgeschichte
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Cuba Libre
|
|
|
|
Aus dem Wasserkocher zischte und dampfte es. Gisela, die Tresenbedienung, sicherte ihren Haarzopf, den sie über die Schulter warf, und wartete auf die auto- matische Abschaltung des Geräts. Dann öffnete die 54-Jährige den Klappdeckel und begann mit der nächtlichen 3-Uhr- Feierabend- routine. Die Desinfektion der Zapfanlage dauerte nicht länger als vier Minuten. Dazu hob sie den Wasserkocher an, ließ die Zapfhähne der drei Fortsetzung
|
|
|
|
Letzte Kurzgeschichten.
|
|
|
|
|
|
|
|
Hör-Nachdichtung (MP3): von Derwisch Toktasch Hör Kurzgeschichte (MP3): Wiedersehen von Rüdiger N. Aboreas
|
|
|
|
|
|
|
|
Das aktuelle Gedicht
|
|
|
|
Der Augenblick der hätte können und der doch nichts änderte.
Er traf sie, meist mittags, wohl Hunderte Mal im Supermarkt an dem Getränkeregal. Zwar drängte es beide nach gleichen Genüssen, ihn aber noch nie, sie begrüßen zu müssen.
Warum auch, er tat nur sein tägliches Muss: befreite die Flasche von ihrem Verschluss, dann goss er sich zügig das erste Glas ein und wurde zum Riesen nach zwei Liter Wein.
Ein Tag wie fast jeder in schattigen Jahren, die nett zwar, jedoch kaum erlebnisreich waren. Doch dann kam der Tag, als Verheißung er spürte, weil nacktweiche Haut ihn im Nacken berührte.
Er sah ihre schlanke, so liebliche Hand, mit der ihn soeben die Sünde verband. Sie fuhr elegant - ins Getränkeregal, bediente sich an der gemeinsamen Wahl.
Er war noch gefangen vom Zauber der Stunde, bemerkte erst spät die erschreckende Wunde im Flaschen-Regal. Denn der Tropfen war fort! Dies zwang ihn zu suchen an anderem Ort.
Nur wenige Schritte, dann wurde er fündig: acht Liter Bordeaux, gut gestapelt und bündig. Da sieht man, das Schicksal ist manchmal verschlungen. Der folgende Abend war feucht und gelungen.
© Rüdiger N. Aboreas, 8 / 2011
|
|
|
|
Gedichteauswahl Achtung, nicht immer jugendfrei.
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
Frida und Fredo
|
 |
 |
|
Der Mond leuchtete fast waagerecht zum Fenster herein. Im Schein seiner ganzen rumpeligen Größe ließ er zwei schlaflose Augen aufblitzen. Sie gehörten zu Fredo, der müde und gequält am Fenster stand und Ausschau hielt nach irgendetwas, das geeignet wäre, ihn zu trösten. Denn eine schlaflose Nacht bedeutete für einen Zeitungsausträger so etwas wie Höchststrafe. Er Lesen Sie weiter
|
|